Obwaldner Saubohnensuppe
Dieses Gericht ist eine wahre Säule der Zentralschweizer Bauernküche. Es ist ein dicker und rustikaler Suppentopf, der lange aus getrockneten Saubohnen (auch bekannt als Ackerbohnen), Wurzelgemüse und geräuchertem Fleisch gekocht wird, das die Brühe fein parfümiert. Bescheiden in den Zutaten, aber reich im Geschmack, wärmte diese Suppe die Bauernfamilien in den strengen Wintern und zeugt von einer Zeit, in der jede Kalorie zählte.
Zutaten
Für 4-6 Personen:
- 300 g getrocknete Saubohnen
- 300 g gepökeltes Schweinefleisch oder geräucherter Speck am Stück
- 2 Kartoffeln, in Würfel geschnitten
- 2 Karotten, in Würfel geschnitten
- 1 Lauch, in feine Ringe geschnitten
- 1 Zwiebel, gehackt
- 1 Stangensellerie, gehackt
- 1 Lorbeerblatt
- Einige Zweige Bohnenkraut
- Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Am Vortag: Die getrockneten Saubohnen in reichlich kaltem Wasser für mindestens 12 Stunden einweichen.
- Am Zubereitungstag: Die Bohnen abgiessen und abspülen.
- In einem grossen Topf die gehackte Zwiebel in etwas Butter oder direkt mit dem Speck anbraten, falls dieser fett genug ist.
- Karotten und Sellerie hinzufügen und einige Minuten andünsten.
- Die abgegossenen Bohnen, das Pökelfleisch, das Lorbeerblatt und das Bohnenkraut hinzufügen. Alles mit ca. 2 Litern kaltem Wasser bedecken.
- Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 1 Stunde 30 Minuten köcheln lassen.
- Die Kartoffelwürfel und den Lauch zur Suppe geben. Weitere 45 bis 60 Minuten kochen lassen, bis die Bohnen und Kartoffeln sehr weich sind.
- Das Fleischstück aus der Suppe nehmen. In Würfel schneiden.
- Um die Suppe anzudicken, kann ein Teil der Bohnen und Kartoffeln am Topfrand zerdrückt werden.
- Die Fleischwürfel wieder in die Suppe geben, grosszügig pfeffern und bei Bedarf mit Salz abschmecken. Einige Minuten erwärmen und sehr heiss servieren.
