Obwaldner Käsekuchen
Achtung, dies ist kein Dessert! Der Obwaldner Käsekuchen ist eine "Wähe", eine typische salzige Torte des Kantons. Seine Besonderheit, ein Erbe der alten Bauernküche, ist die Kombination des kräftigen lokalen Bergkäses mit der Süsse einiger Sultaninen. Diese süss-salzige Mischung, die zunächst überrascht, schafft eine einzigartige Geschmacksharmonie und ein nahrhaftes Gericht, ideal nach einem Tag im Freien.
Zutaten
Für ein Wähenblech von 26-28 cm:
- 1 runder Kuchenteig (hausgemacht oder gekauft)
- 250 g geriebener Obwaldner Käse (Mischung aus Bratkäse und Bergkäse)
- 50 g Sultaninen
- 2 dl Milch
- 1.5 dl Vollrahm
- 3 Eier
- Schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss
- Optional: 2 EL Kirsch zum Einlegen der Sultaninen
Zubereitung
- Die Sultaninen 15 Minuten in etwas lauwarmem Wasser oder Kirsch einweichen, um sie zu rehydrieren. Gut abtropfen lassen.
- Den Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Den Teig ausrollen und das Wähenblech damit auslegen. Den Boden grosszügig mit einer Gabel einstechen.
- In einer grossen Schüssel die Eier leicht verquirlen. Milch und Rahm hinzufügen und gut vermischen.
- Den geriebenen Käse und die abgetropften Sultaninen zur flüssigen Masse (Guss) geben.
- Grosszügig mit schwarzem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Da der Käse bereits salzig ist, ist das Hinzufügen von Salz oft nicht notwendig.
- Den Guss auf den Teigboden giessen.
- Bei 220°C für 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 20-25 Minuten backen. Die Wähe ist fertig, wenn der Guss gestockt und schön goldbraun ist.
- Vor dem Servieren einige Minuten abkühlen lassen. Passt gut zu einem grünen Salat oder Kabissalat.
